Förderung Wärmerückgewinnung

Förderung innovativer, marktreifer Klimaschutzprodukte im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative

Zur Erreichung der Klimaschutzziele hat die Bundesregierung jetzt ein konkretes Aktionsprogramm auf den Weg gebracht, mit dem innovative und klimaschonende Technologien am Markt etabliert werden sollen. Dazu wurde ein Fördersystem für ausgewählte Technologien aufgelegt. Gefördert werden unter anderem dezentrale Einheiten zur Wärmerückgewinnung aus Abwasser in Gebäuden. Förderfähig sind Duschrinnen/Duschtassen/Duschrohre mit Wärmeübertrager sowie Anlagen zur Wärmerückgewinnung aus dem gesamten im Gebäude anfallenden Schmutzwasser bzw. Grauwasser. Die Geräte müssen bei einem mittleren balancierten Volumenstrom von 12,5 l/min einen Mindest-Wirkungsgrad von 25 Prozent erreichen. Antragsberechtigt sind jegliche Unternehmen (einschließlich Genossenschaften), Hochschulen (außer Volkshochschulen), Forschungseinrichtungen, Krankenhäuser, Kommunen und Privatpersonen.

Der Antragsteller muss Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks sein, auf dem die Technologie eingesetzt werden soll. Mieter und Pächter müssen die Erlaubnis des Eigentümers für die Installation der Anlage nachweisen.

Der Fördersatz beträgt 250 Euro pro Gerät bzw. pro angeschlossener Einheit (z. B. pro Dusche). Es gilt eine Mindestmenge von sechs Geräten pro Antrag. Bei Gebäuden mit mehr als 20 Einheiten reduziert sich der Fördersatz auf 200 Euro pro Gerät bzw. angeschlossener Einheit. In allen Fällen gilt eine Begrenzung auf maximal 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Förderfähig sind die Kosten für die Investition und Installation. Das System muss innerhalb eines Jahrs nach Bewilligung der Förderung in Betrieb genommen werden.

Anträge auf Förderung sind vor Vorhabenbeginn zu stellen. Mit dem Vorhaben darf erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheids begonnen werden.

Mit der Antragstellung hat der Zuwendungsempfänger anzugeben, ob und wenn ja in welcher Höhe er De-minimis-Beihilfen in den letzten drei Steuerjahren erhalten hat. Die Höhe der Förderung wird gegebenenfalls soweit reduziert, dass sie zusammen mit anderen De-minimis-Beihilfen im laufenden und den zwei davor liegenden Steuerjahren die Summe von 200 000 Euro nicht übersteigt.

Die Kumulierung mit anderen Fördermitteln ist ausgeschlossen.
Die Förderung beginnt am 01. März 2018 und endet am 28. Februar 2021.